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Geschichte

der Seilbahnunternehmer Südtirols

Am 29. Juni 1908 wurde die Pendelbahn von Bozen nach Kohlern als weltweit erste Bergschwebebahn für den Personenverkehr zugelassen. Damit wurde Südtirol zum Geburtsort der Bergseilschwebebahn. Im August 1912 ging mit der Pendelbahn zum Vigiljoch eine weitere Seilschwebebahn für den Personenverkehr in Südtirol in Betrieb – ein bedeutender Meilenstein in der Geschichte des Seilbahnbaus.

Zu Beginn der 1950er Jahre etablierte sich der Ski- und Bergtourismus, wodurch auch die Aufstiegsanlagen immer wichtiger wurden. Deren Anzahl wuchs stetig und die technologischen Neuerungen führten zu einer Zunahme an Geschwindigkeit, Komfort, Kapazität und Leistung.

Die Entstehung des Verbandes
In diesen Jahren gruppierten sich die Seilbahnbetreiber innerhalb der Nationalen Vereinigung der Transportunternehmer (FENIT) zu einer regionalen Vertretung („Gruppo Regionale Imprese Esercenti Trasporti con Funi nella Regione Trentino-Alto Adige“). Der Sitz der Sektion Bozen wurde am Industriellenverband Bozen angesiedelt.

1998 wurde dann der heutige Verband mit dem Namen „Verband der Seilbahnunternehmer Südtirols“ gegründet, der dem nationalen Verband A.N.E.F. (Associazione Nazionale Esercenti Funiviari) angegliedert ist.

Im Gründungsstatut des Verbands wurde erstmals ausdrücklich die „Anerkennung des Seilbahntransports im Bereich des Fremdenverkehrs“ festgehalten.

Dem 1998 gegründete Verband gehörten bereits stolze 106 Mitgliedsunternehmen an, die Präsidentschaft übernahm Franz Perathoner (Präsident 1998–2001).

Die weiteren Präsidenten waren:
Kurt Lüfter (Verbund Skirama Kronplatz, 2001–2004)
Alessandro Marzola (Plose Seilbahn AG, 2004–2007)
Siegfried Pichler (Obereggen Latemar AG, 2007–2016)
Helmut Sartori (Seiser Alm Umlaufbahn AG, 2016-heute).