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Mountainbike-Fonds

Mountainbike-Fonds

30. Jänner 2026

Die Ausübung von Freizeitsportarten auf bäuerlichen Gründen, wie beispielsweise Mountainbiken, setzt stets eine gute Zusammenarbeit verschiedener Interessensträger voraus. Eine solche wurde 2018 durch den Mountainbike-Fonds ins Leben gerufen. Im Rahmen des Projekts wurden bisher 230.000 Euro investiert, die landesweit Ausbesserungs- und Instandhaltungsmaßnahmen im Bereich der Landschaftspflege zugutekamen.

Als Ausgleich für die Nutzung privater Mountainbike-Wege unterstützt der Mountainbike-Fonds seit 2018 Projekte direkt an diesen Strecken. Ins Leben gerufen wurde der Fonds vom Verband der Seilbahnunternehmer Südtirols (VSS), vom Landesverband der Tourismusorganisationen Südtirols (LTS), von der Produktgruppe BikeHotels Südtirol sowie vom Südtiroler Bauernbund, unter der Schirmherrschaft von Landeshauptmann Arno Kompatscher. „Jährlich stehen 35.000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden unter anderem die Erneuerung von Zäunen, Mauern und Gattern sowie der Erhalt von Kulturdenkmälern entlang stark frequentierter Mountainbike-Routen“, erklärt Viktor Peintner, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Mountainbike-Fonds.

Die Arbeitsgruppe trifft sich jeweils im Januar, um die fachgerechte Umsetzung bereits genehmigter Maßnahmen zu überprüfen, neu eingereichte Projekte zu bewerten und die besten auszuwählen. „Seit 2018 wurden rund 30 Projekte mit insgesamt 230.000 Euro finanziert. Die Mittel stammen zur Gänze von den privaten Partnern VSS, LTS und BikeHotels Südtirol“, betont Peintner und spricht den Geldgebern seinen Dank aus.

Ein wichtiges Projekt, auch für den Verband der Seilbahnunternehmer. Deren Präsident Helmut Sartori unterstreicht: „Wir wünschen uns alle eine gepflegte und intakte Landschaft. Der Fonds trägt dazu bei. Vom Ergebnis profitieren alle – die Landwirtschaft, der Tourismus, die Freizeitsportler:innen sowie Natur- und Kulturliebhaber:innen.“

Neben den Partnern fußt der Fonds auf dem Engagement der SBB-Ortsgruppen und landwirtschaftlichen Organisationen, die antragsberechtigt sind. Die Arbeitsgruppe prüft, ob die Projekte sinnvoll sind und die Kosten in einem angemessenen Verhältnis stehen. Kriterien für eine Unterstützung sind außerdem, dass es sich um Arbeiten an stark frequentierten Radstrecken handelt, dass die Projekte gut sichtbar sind und, wenn möglich, in Zusammenarbeit mit dem Forstinspektorat umgesetzt werden. Auch die Eigenleistung der Antragsteller wird berücksichtigt. Jedes Projekt wird vor Ort mit einer eigenen Inox-Plakette gekennzeichnet.

Für das laufende Jahr 2026 wurden sechs Projekte eingereicht, bewertet und zur Förderung zugelassen. Interessierte SBB-Ortsgruppen und landwirtschaftliche Organisationen können ab sofort mittels eigener Gesuchvorlage (siehe als Download unter www.sbb.it/de/service/projekte) Projekte für das Jahr 2027 einreichen.

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